SPD fordert erneut Zukunft für das Quartiermanagement

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Unverzichtbar als Dienstleister für mehr Demokratie und gegenseitige Hilfe im Stadtteil.

Ob Nachtwandel oder Lichtermeile, Fußballspiel oder Stadtteilfest, Vereinsfeste oder Podiumsdiskussionen das Quartiermanagement ist ein nicht mehr wegzudenkender Dienstleister für mehr Bürgerbeteiligung und eine ganzheitliche Stadtteilarbeit.

Für die SPD fängt Demokratie im Stadtteil an. Eine lebendige Kommune existiert nur dort, wo sich eine aktive Einwohnerschaft im Stadtteil engagiert. Menschen kommen zusammen, reden und beraten sich und kümmern sich um ihr Gemeinwesen vor Ort. Aber das Zusammenleben funktioniert einfach leichter, wenn im Stadtteil tragfähige Unterstützungsstrukturen vorhanden sind. Als Mediatoren der Bürger haben die „Stadtteilmanager“ in der Neckarstadt-West und im Jungbusch, in der östlichen Unterstadt und im Herzogenried sowie auf der Hochstätt sehr gute Arbeit geleistet.

Aus diesem Grund hatte die SPD-Gemeinderatsfraktion bereits in der Vergangenheit in zahlreichen Anträgen (Bspw. Nr. 93/06 und Nr. 406/06) und im Kommunalwahlprogramm „Gemeinsam Mannheim bewegen“ eine sichere Gesamtkonzeption für die Zukunft des Quartiermanagements gefordert

Deshalb darf die Zukunft des Quartiermanagements für das Herzogenried, aber auch die Schaffung einer neuen Einrichtung in Wohlgelegen auf keinen Fall zur „Hängepartie“ (MaMo 12. August 09) werden. Der SPD-Gemeinderatsfraktion liegt bereits ein Schreiben von möglichen Trägern für die Errichtung einer derartigen Stelle in Wohlgelegen vor. „Nach der Sommerpause werden wir einen Antrag in den Gemeinderat zur Förderung der Arbeit des Quartiermanagements einbringen. Schließlich ist die Stärkung der Bürgerbeteiligung unser Kerngeschäft“, so Reinhold Götz, Stadtrat der SPD in der Neckarstadt. Ähnlich sieht es auch SPD-Stadträtin Marianne Bade: „Das Quartiermanagement funktioniert in den geförderten Stadtteilen richtig gut. Es wird von den Bürgern angenommen und genutzt. Die sozialen und caritativen Träger ziehen mit und leisten wertvolle Dienste für den sozialen Zusammenhalt. Letztlich spricht die gute Arbeit der Quartiermanager vor Ort für sich selbst“.

Klar ist jedoch, dass das Quartiermanagement bürgerschaftliches Engagement nicht ersetzen kann. Doch es kann dort, wo entsprechende Unterstützungsstrukturen in den Stadtteilen fehlen, bürgerschaftliches Engagement möglich machen.

 
 

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