Mit Stefan Rebmann in der Neckarstadt auf Fahrradtour

Veröffentlicht am 29.07.2013 in Veranstaltungen

Die Sonne schien, als der SPD Bundestagsabgeordnete Stefan Rebmann am Samstag, 20.07.2013, mit Neckarstädtern ihren Stadtteil erkundete. Mit von der Partie: SPD-Gemeinderat Reinhold Götz. Vom Einraumhaus auf dem Alten Messplatz führte die Fahrradtour zum Jugendhaus Erlenhof, zur Musikschule Orffeo, und zum Herzogenriedbad. Neben guten Wünschen nahm Stefan Rebmann auch viele konkrete Anregungen mit nach Berlin.

Nachdem die Fahrräder der Mitfahrenden aus den Ortsvereinen Neckarstadt-Ost und Neckarstadt-West mit roten SPD-Luftballons dekoriert wurden, wurde als erstes Ziel das Jugendhaus Erlenhof angesteuert, das den Radlern einen herzlichen Empfang bereitete. Jugendhauschefin Anita Altmann und der Leiter des Abenteuerspielplatzes, Uwe Andrè, begrüßten zusammen mit Jugendlichen die eingetroffenen Gäste. Die alkoholfreien Cocktails wurden nicht nur der sengenden Hitze wegen sehr gerne angenommen. Auch der Förderverein des Erlenhofes verwöhnte die Gäste mit Gegrilltem und einem Buffet, bevor es auf die Führung durch das Freigelände ging. Der Abenteuerspielplatz besteht seit 1954 und bedarf an einigen Stellen der Instandsetzung. „Wo sollen die Kinder denn sonst hin? Hier gibt es immer Aktionen und was zu unternehmen. Die machen hier ganz wichtige Arbeit für unsere Kinder. Meine Töchter kommen fast jeden Tag hierher“, betonte eine Mutter die Wichtigkeit des Jugendhauses für die Neckarstadt. Nächstes Etappenziel war die private Musikschule "Orffeo" in der Langen-Rötter-Straße. Sie ist von außen nicht zu sehen, doch sobald man die Einfahrt betritt, entdeckt man eine grüne Oase mit Blumen, Tomaten, Zuccini u.v.m. Begrüßt wurde die Gruppe von Wolf Blank, der gerne die Fragen der Besucherinnen und Besucher beantwortete. Stefan Rebmann wollte es genau wissen: "Wie finanzieren Sie die Schule?" Hauptsächlich durch Gebühren, "Aber nicht alle Eltern können die Kosten für den Gesangsunterricht ihrer Kinder finanzieren. In solchen Fällen unterrichten wir auch ehrenamtlich. Einige unserer Schützlinge entwickeln sich dann später weiter, geben Konzerte und spenden an uns. So kommt unser soziales Engagement zurück, auch finanziell." Im Untergeschoss wartete bereits Hans-Karsten Raecke von der Klangwerkstatt e.V. in der Pozzistraße. Mit Klavier und Gesang bot er zusammen mit Wolf Blank Kostproben aus Liedern von Brecht und Weill. Barbara Kladt, OV Vorsitzende Neckarstadt-Ost, zeigte sich begeistert vom sozialen Engagement: "Die Bezirksbeiräte der Stadteile haben Budgets für Projekte. Wir warten auf ihren Antrag." Im Herzogenriedbad begrüßten Marco Margin als Leiter des Bades und der Fachbereichsleiter für Sport und Freizeit, Uwe Kaliske, die Gäste. Bei einer Führung betonte Margin die wichtige soziale Rolle der Bäder: „Besucher können ihren Bewegungsdrang ausleben, Familien sich erholen und alte Menschen Kontakte finden.“ Auch der Familienpass müsse unbedingt erhalten bleiben. Seit seiner Einführung kämen viel mehr Familien ins Schwimmbad. Man erreiche offensichtlich die gewünschte Zielgruppe. Natürlich gibt es bei bis zu 5000 Besuchern am Tag auch mal Konflikte und Straftaten. Leider könne man aufgrund von massiven Personaleinsparungen nicht mehr so gut präventiv einwirken wie früher. Man bräuchte wieder mehr Personal für mehr Präsenz auf den Wiesen und an den Becken. Stefan Rebmann merkte sich das genau für seine Argumentation in Berlin zum Programm "Soziale Stadt", das er ausbauen will. Auch die technischen Anlagen waren beeindruckend. Ungefähr alle 4 Stunden werde das gesamte Wasser vollständig gereinigt. Die Wasserqualität sei deshalb besser als in Baggerseen. Fazit: Eine lehrreiche Rundfahrt durch den Stadtteil und eine sehr freundliche Aufnahme durch die Einrichtungen. Das machen wir im nächsten Jahr wieder!

 

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