SPD-Ortsverein sieht positive Entwicklungen für die Neckarstadt

Veröffentlicht am 08.08.2010 in Pressemitteilungen

Ortsvereinsvorsitzende Barbara Kladt

„Das ist ein guter Tag für das Herzogenried“ kommentierte Barbara Kladt, die Ortsvereinsvorsitzende der SPD Neckarstadt-Ost, die Entscheidung des Gemeinderats über die Verlängerung des Quartiermanagements bis 2014. „Ohne das große Engagement im Herzogenried und dem großartigen Einsatz des Stadtrates Reinhold Götz und der SPD Gemeinderatsfraktion wäre dies nicht möglich gewesen“, pflichtete ihr der Bezirksbeiratssprecher Hans Georg Dech bei.

Aber das Quartiermanagement ist nur eines von einer ganzen Reihe von Themen, die die Neckarstadt beschäftigen. Und so nutzte der SPD-Ortsverein Neckarstadt-Ost sein letztes Treffen vor der Sommerpause, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und einen Ausblick zu geben. Dabei bezog sich der Ortsverein auch auf die recht konkreten Aussagen, die Stadtrat Reinhold Götz in Vertretung des Oberbürgermeisters beim Neckarstädter Stadtteilfest zur Zukunft der Neckarstadt getätigt hatte.
Die SPD der Neckarstadt-Ost sieht in vier weiteren Themenfeldern die positiven Entwicklungen in der Neckarstadt:

Alter Meßplatz
Nach längerem Stillstand soll der Kauf der südlichen Platzhälfte nun schnell vollzogen werden. Für die Gaststätte „Alter Bahnhof“ sei man mit einem Investor konkret im Gespräch. Hier sieht der Ortsverein die Stadt auf einem realistischen und guten Weg. Ortsvereinsvorsitzende Barbara Kladt: „Das beharrliche Eintreten der Stadtteilorganisationen, der Bezirksbeiräte und allen voran des 'Aktionsbündnisses Alter Meßplatz', hatte Erfolg. Auch wenn noch vieles zu tun bleibt, hat der Platz jetzt eine Perspektive“. „Wir setzen auch hohe Erwartungen in das Programm „blau-Mannheim-blau“, mit dem das Neckarufer schrittweise aufgewertet wird. Die neue Freitreppe wird eine intensivere Nutzung ermöglichen“, unterstützt sie dabei das Vorstandsmitglied Karl Lederle.

Schulen
Der Umbau der Uhlandschule ist, wenn auch mit etwas Verspätung, auf dem Weg. „Allerdings können wir damit gut leben, da die Verspätung durch den Neubau des Kinderhaus verursacht wird“, führte dazu Bezirksbeirätin Ursula Kravat aus. Auf dem Gelände der Uhlandschule werden Neubauten errichtet, um dem Ganztagesbetrieb entsprechenden Raum zu schaffen. Durch die Fusion von Uhland- und Wohlgelegenschule erhält das Ludwig-Frank-Gymnasium die Möglichkeit seine Platzprobleme zu lösen. Dies betrachtet der Ortsverein angesichts der Finanzkrise als eine gute Planung, hinter die aber keinesfalls zurückgefallen werden dürfe.

Stadtbahn Nord
„Der Ortsverein ist sich der konfliktreichen Lage in der Gartenstadt sehr wohl bewusst und hofft bei der Planung der endgültigen Trasse auf eine für alle Seiten akzeptable Lösung“ führte die Vorsitzende Barbara Kladt aus. Für das Herzogenried und das neue, stark wachsende Wohngebiet „Centro Verde“ auf dem Gelände der ehemaligen Ludwig-Frank-Kaserne ist diese Trasse die beste Möglichkeit den Stadtteil an das Stadtbahnnetz anzuschließen. Deshalb wurde auch die Unterstützung einer neu entstehenden Initiative „Herzogenried für die Stadtbahn-Nord“ beschlossen. SPD-Bezirksbeiratssprecher Hans-Georg Dech: „Die Neckarstädter haben ein berechtigtes Interesse an der Stadtbahn-Nord“. Beim Stadtteilfest im Herzogenried informierten sich zahlreiche Bürger am Stand des Bezirksbeirates über den Stand der Planungen und den diskutierten Streckenverlauf. „Die Resonanz der Besucher war durchgängig positiv zur Stadtbahn, da die Vorteile gegenüber der derzeitigen Busverbindung gesehen werden“, fasste Dech seine Eindrücke vom Stadtteilfest zusammen.

Turley-Barracks
Angesichts der nach dem Abzug der Amerikaner frei werdenden Wohnungen der Benjamin-Franklin-Village wird sich die Nachfrage nach Sozialwohnungen stark entspannen. Die Planungen der Stadt, in den Turley-Barracks eine internationale Schule und gehobenes Wohnen zu schaffen, entspricht diesen Realitäten. „Dies bedeutet eine Aufwertung der Neckarstadt, die wir ausdrücklich begrüßen“, bemerkte dazu der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Basim Aawais.

 

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