SPD will Jugendarbeit in der Neckarstadt fördern

Veröffentlicht am 12.04.2016 in Kommunalpolitik

Die SPD in der Neckarstadt-Ost begrüßt, dass sich die Stadt Mannheim weiterhin bei der Betreuung und Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten engagiert. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mahnen jedoch an, dass es zusätzliche Mittel für die Bewältigung der stärkeren Belastung der Einrichtungen in der Neckarstadt geben muss. Erfahrungen, die mit der Unterbringung in der Murgstraße gemacht wurden, dürfen sich laut SPD nicht wiederholen.

„Die Neckarstadt leistet damit einen weiteren Beitrag zur Integration von Geflüchteten. Dieser weitere Beitrag muss jedoch durch unterstützende Maßnahmen begleitet werden. Die Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit zeigen, dass Verhältnisse, wie wir sie in der Murgstraße hatten, für die Neckarstadt nicht zu verkraften sein werden“, stellt Barbara Kladt, SPD Ortsvereinsvorsitzende und Bezirksbeirätin in der Neckarstadt-Ost, fest. Für die Unterbringung und Betreuung von anerkannten unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ist für die Neckarstädter SPD neben einem konkreten pädagogischen Konzept und einem Sicherheitskonzept wichtig, dass die umliegenden Jugendeinrichtungen einbezogen werden. Der SPD Ortsverein hat sich daher an diese gewandt, um herauszufinden, in welcher Form die Jugendarbeit im Bereich der Geflüchteten in der Neckarstadt weiter gestärkt werden kann.

Die SPD geht aktuell davon aus, dass für eine hochwertige pädagogische Betreuung der anerkannten minderjährigen Geflüchteten keine neuen Konzepte und Angebote entwickelt werden müssen. „Wir wissen, dass die Jugendhäuser Erlenhof und Herzogenried, sowie das JUZ bereits jetzt tolle Arbeit machen und herausragendes in diesem Themenbereich leisten. Sie haben sich frühzeitig auf neue Herausforderungen eingestellt und Ideen entwickelt, um jugendlichen Geflüchteten geschützte Räume zu bieten. Hier wollen wir ansetzen, um diese wichtige Jugendarbeit auch weiterhin, bei einer steigenden Zahl von Jugendlichen, zu gewährleisten“, führt dazu SPD-Bezirksbeiratssprecher Hans Georg Dech aus. Um die bisherigen Angebote auszubauen, werden zusätzliche Mittel für pädagogisches Personal benötigt. „Die SPD Fraktion im Gemeinderat hat in den Haushaltsberatungen einen Flüchtlingsfonds in Höhe von 150.000€ auf den Weg gebracht. Wir erwarten, dass die Jugendeinrichtungen in der Neckarstadt von diesen Mitteln profitieren.“, so Dech weiter.

Für die SPD Neckarstadt-Ost steht fest, dass die personelle und materielle Ausstattung der Jugendeinrichtungen in der Neckarstadt an die steigenden Herausforderungen angepasst werden muss. „Wir müssen jetzt in die Integration investieren, um jungen Menschen Perspektiven zu geben. Es ist klar, dass die sozialen und realen Kosten um ein Vielfaches höher sein werden, wenn wir die bevorstehenden Aufgaben nicht bewältigen“, schließt Barbara Kladt. 

 

Termine

Alle Termine öffnen.

03.10.2018, 14:00 Uhr - 16:30 Uhr Demo - Für Demokratie Menschlichkeit und Rechtsstaat

Info-News

18.09.2018 07:44 Wichtiger Schritt für mehr Rechtssicherheit
Bundesministerin Katarina Barley hat einen guten Gesetzentwurf zur Bekämpfung missbräuchlicher Abmahnungen vorgelegt, der die Forderungen der Koalitionsfraktionen vom 15. Juni 2018 umsetzt. Der Gesetzentwurf schiebt missbräuchlichen Abmahnungen auf allen Rechtsgebieten einen Riegel vor. „Abmahnungen sind ein wichtiges Instrument um fairen Wettbewerb sicherzustellen, aber es gilt, Missbrauch zu verhindern, um sowohl kleine Unternehmen und Vereine ebenso

17.09.2018 15:44 Das Baukindergeld startet am 18. September
Für die SPD-Bundestagsfraktion ist das Baukindergeld ein Baustein für mehr bezahlbaren Wohnraum. Unsere Wohnraumoffensive ist ein Maßnahmenbündel für mehr Wohnungsbau und mehr Mietschutz. Unsere Ansage: Trendwende im Wohnungsbau jetzt. „Mit der SPD wurde das Baukindergeld ermöglicht. Es ist ein wesentlicher Baustein, um gerade Menschen mit Kindern die Eigentumsbildung zu ermöglichen. Die eigene Wohnung schafft soziale

17.09.2018 15:39 Freiwilligendienste statt Pflichtdienste
Mit seinen Vorstellungen und Initiativen zu einem Pflichtdienst für junge Menschen befindet sich Bundesgesundheitsminister Spahn auf einem Irrweg. Ein sozialer Pflichtdienst wäre verfassungswidrig und unvernünftig. So etwas ist mit der SPD-Bundestagsfraktion nicht zu machen. Wir investieren lieber in Freiwilligkeit statt in Zwang. „Bundesgesundheitsminister Spahn sollte sich lieber um ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem und gute Pflege, statt

17.09.2018 15:38 Mindestlohn-Kontrollen sind wichtig
Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast begrüßt die bundesweiten Mindestlohn-Kontrollen durch den Zoll: „Damit der Mindestlohn wirkt, braucht es effektive Kontrollen.“ „Damit der Mindestlohn wirkt, braucht es effektive Kontrollen. Ich danke allen Einsatzkräften und Beteiligten für die Arbeit in den letzten Tagen. Unsere Zusage bleibt. Es wird in Zukunft mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Zoll dafür

14.09.2018 15:40 Herr Maaßen ist nicht für Gesetzesänderungen zuständig
Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, macht deutlich, was er davon hält, dass der Chef des Verfassungsschutzes sich zu angeblichen Änderungen beim Bundesarchivgesetz einlässt. „Medienberichte, Herr Maaßen wolle dafür sorgen, dass das Bundesarchivgesetz geändert werde, sind zutiefst befremdlich. Herr Maaßen ist nicht für die Gesetzgebung zuständig und hat hier für nichts zu sorgen. Wenn eine Novellierung des Bundesarchivgesetzes

Ein Service von info.websozis.de